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Unterstützungskassen in Unternehmen – Sonderrolle mit doppeltem Vorteil

Unternehmermagazin (Ausgabe 3,4/2016) Die Niedrigzinsphase verleiht einem alten Modell der betrieblichen Altersvorsorge neuen Schwung.
Die pauschal dotierte Unterstützungskasse verschafft Unternehmen Liquidität und insofern manche bilanzielle und finanzielle Vorteile. Das leistungsfähige Instrument wurde bereits Mitte des 19. Jahrhunderts in Preußen hervorgebracht, also zur Zeit der Industriellen Revolution. Um eine Absicherung für das Alter zu bieten, schufen die ersten großen Unternehmen in Deutschland spezielle Einrichtungen für ihre Mitarbeiter und deren Familien. Dabei wurde die Unterstützungskasse geboren, noch bevor Kanzler Bismarck die ersten Sozialversicherungssysteme er dachte. Den Anfang machte die Gutehoffnungshütte. Dann folgten Krupp, Siemens und die Farbwerke Hoechst. Die Unterstützungskasse ist damit die älteste Form der betrieblichen Altersversorgung. Heute ist das bewährte Konzept auch im Mittelstand weit mehr als ein trockener Durchführungsweg der bAV. Es dient auch passabel der Innenfinanzierung.

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